Als Psychologischer Psychotherapeut biete ich Ihnen Hilfe bei psychischen Problemen und Störungen.
Anhand von bewährten, wissenschaftlich anerkannten Verfahren unterstütze ich Sie dabei, Ihr Wohlbefinden und Ihre Lebensqualität wiederzuerlangen
Ich freue mich, wenn Sie mir Ihr Vertrauen schenken und Kontakt mit mir aufnehmen.
In einem persönlichen Gespräch können wir klären, wie ich am besten für Sie da sein kann. Ich berate Sie auch gerne zu allen organisatorischen Fragen.
Akute Krisen:
Ich bin werktags (Montag-Freitag) zwischen 8 und 18 Uhr telefonisch erreichbar, oder rufe innerhalb von 24 Stunden zurück. Am Wochenende und zu Urlaubszeiten, wenden Sie sich bitte an den Berliner Krisendienst.
Beim Auftreten von akuten Krisen wenden Sie sich bitte an den Berliner Krisendienst:
Überregionaler Bereitschaftsdienst aller Regionen
Nachts von 0.00 bis 8 Uhr und an den Wochenenden und Feiertagen von 8 bis 16 Uhr:
(in dringenden Fällen Hausbesuche, Ärzt*in in Rufbereitschaft)
Große Hamburger Straße 5, 10115 Berlin-Mitte, im Ärztehaus Hedwig, Aufgang 1, EG links.
Telefon 030 390 63 10.
Werktags von 8 bis 16 Uhr
nur telefonische Information und Weitervermittlung – 030 390 63 10
Verhaltenstherapie
Die Therapien werden auf der Grundlage moderner Verhaltenstherapie durchgeführt. Dabei stehen Ihre aktuelle Lebenssituation, Ihr Denken, Fühlen und Handeln im Vordergrund, die vor dem Hintergrund Ihrer Lebensgeschichte betrachtet werden. Wir gehen davon aus, dass Menschen im Laufe ihres Lebens Verhaltensmuster, sog. Schemata (Haltungen, Erwartungen, Handlungsweisen, Gefühlsreaktionen etc.), erlernen, die dazu dienen, v.a. schwierige Situationen bewältigen zu können. Psychische Probleme treten dann auf, wenn die Schemata auch in Situationen aktiviert werden, in denen ein anderes Verhalten sinnvoller wäre, um wichtige Ziele der Person zu erreichen und ihre Bedürfnisse zu befriedigen.
Nach der Klärung Ihrer Ziele werden Sie mit wissenschaftlich fundierten Methoden darin unterstützt, das Auftreten dieser einengenden Muster zu erkennen und flexibleres, Ihren Zielen besser dienendes Verhalten zu entwickeln. So lernen Sie, sich von „eingefahrenen“ Denkweisen und Überzeugungen zu lösen, entwickeln einen hilfreicheren Umgang mit als belastend erlebten Gefühlen und erweitern Ihre Handlungsspielräume. Dabei kommen, neben klassisch verhaltenstherapeutischen Methoden, erlebnisaktivierende, schematherapeutische und achtsamkeitsbasierte Interventionen sowie Entspannungs- und imaginative Verfahren (Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training, Hypnotherapie) zur Anwendung; auch werden Sie zum aktiven Ausprobieren und Einüben von neuen Verhaltens- und Erlebensweisen ermutigt.
Trauma
Klassischerweise denken Personen, die von Trauma sprechen an bestimmte, einzelne Erfahrungen. Ein Banküberfall zum Beispiel, ein Unfall, eine Vergewaltigung. Was oft vergessen wird, sind die chronischen Erlebnisse, die manche Personen, einige über Jahre hinweg, erleben. Was auch oft übersehen wird, sind die (frühkindlichen) traumatischen Erfahrungen, die nicht durch Gewalt, sondern auch Vernachlässigung und das nicht-Beachten von Grundbedürfnissen von Kindern entstehen.
Es gibt -vereinfacht ausgedrückt- Traumafolgen aus „zu viel“ aber auch solche aus „zu wenig“.
Solche Erfahrungen der Kindheit können Auswirkungen bis weit ins Erwachsenenleben haben und diese können sich in allen Lebensbereichen zeigen. Im Selbstbild, im Umgang mit Beziehungen, im Lebensmut, in der Berufswahl, in der Entwicklung von Süchten, in körperlichen Erkrankungen. Viele Krankheitsbilder (z.B. Depressionen, Psychosen, Persönlichkeitsstörungen) können ihre Wurzeln in Traumatisierungen haben.
Systemische Familientherapie
Ich arbeite methodisch mit den Konzepten und Techniken der Systemischen Familientherapie. Der Therapeut orientiert sich hier an den Wünschen und Aufträgen der KlientInnen. Gemeinsam werden Ziele und Lösungen erarbeitet. Die Förderung der eigenen Ressourcen steht im Vordergrund. Individuelle Probleme werden im Zusammenhang des Alltags, d.h. Beruf, Familie etc. gesehen. Eine ausführliche Rückschau und eine Bearbeitung von belastenden Erlebnissen in der Vergangenheit kann (muss aber nicht) auf Wunsch Gegenstand der psychotherapeutischen Gespräche sein. Die Erweiterung der Einzeltherapie in ein Paar- oder Familiensetting ist manchmal hilfreich und klärend. Hier liegt aufgrund meiner Ausbildung meine besondere Expertise.
Paartherapie
- Konflikte und Krisen, in denen der Streit so weit eskaliert ist, dass beide keinen Weg mehr sehen, wie es weitergehen könnte und nicht mehr in der Lage sind, gemeinsam konstruktiv nach Lösungen zu suchen
- belastende Lebenssituationen, die sich auf die Partnerschaft auswirken (zum Beispiel Belastungen durch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Übergangssituationen wie Umzug oder Auszug der Kinder)
- Umgang mit Untreue von einem oder beiden Partnern
- Gewalt in der Partnerschaft
- Umgang der Partner mit Trennung oder Scheidung
- psychische oder körperliche Erkrankung bei einem der beiden Partner, die durch Beziehungsprobleme verstärkt wird und / oder die Partnerschaft stark belastet
- wenn beide Partner sich emotional voneinander entfernt haben und nun nach Wegen suchen, um die Partnerschaft neu zu beleben